Zink

Um eine Korrosion der Metallflächen zu verhindern, findet häufig eine schützende Metallveredelung wie Galvanisieren oder Verzinken statt: Um metallene Leuchten, Accessoires und Badaccessoires vor dem Rosten zu schützen, wird häufig galvanisch verzinkt. Beim Verzinken wird als Anode reines Zink in einer wässrigen Lösung verwendet, das unter Stromzufuhr Zinkelektrolyte abscheidet, die an der zu verzinkenden Metalloberfläche als Kathode ausfällen. Die gleichmäßige Zinkschicht eignet sich aufgrund ihrer fehlenden Oberflächenstruktur einerseits zur Pulverbeschichtung als farbige Metallveredelung, andererseits zum speziellen Chromatisierungsverfahren: Durch Eintauchen der Zinkschicht in eine Lösung aus Chromsäure bildet sich stromlos eine sogenannte Konversionsschicht, die matter Verchromung ähnelt.
Nicht vergessen wollen wir den zweitwichtigsten Einsatz dieses Metalls: Um eine Kupferlegierung einen goldenen Farbton zu verpassen, muss Zink in einen geringen, aber wichtigen Anteil der Legierung hinzugefügt werden. Meist wird Messing als Gussmessing mit 37% Zink- und 63% Kupferanteil verwendet. Um die Patina einer dunkleren Oxidationsschicht zu verhindern, werden Accessoires gerne mit einem farblosen Lack versehen. Zur Verwendung im Bad – vom Handtuchhalter bis zum Toilettenpapierhalter – wird das Messing mit einer langlebig schützenden Verchromung oder Vernickelung versehen.

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