Steingut

Steingut zeichnet sich durch poröse Scherben aus, d.h. aufgrund der niedrigen Brenntemperaturen (970° bis 1320° C) versintert der Scherben aus Ton, Quarz und Feldspat nicht vollständig, bleibt somit wasserdurchlässig. Um diese unerwünschte Eigenschaft zu verlieren, wird das meist im Gießverfahren hergestellte Steingut mit einer beidseitigen Glasur, einem geschmolzenen Gemisch aus Mineralmehlen, in einem zweiten Brand versehen.

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