Museum of Modern Art New York

Weltweit führend in Kunst und Design ist das junge New Yorker Museum of Modern Art:

Das Museum of Modern Art (MoMA) mitten in Manhattan, New York, umfasst die weltweit bedeutendste Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Der Gründungsgedanke geht auf die in der höheren Gesellschaft bekannten Damen Lillie P. Bliss, Marie Quinn Sullivan und Abby Aldrich Rockefeller zurück, die in den späten 1920er Jahren befanden, dass in den USA die Museen zu kunsthistorisch orientiert sind und sich somit zu wenig der modernen Kunst öffneten. Von Anfang an bestand der Gedanke, dass das Museum of Modern Art sich nicht nur mit zeitgenössischen Gemälden, Zeichnungen, Drucken und Skulpturen, sondern auch stets mit dem pulsierenden Werdegang der neuen Medien, Architektur und Design, befassen soll. Unter dem Gründungsdirektor Alfred Barr wird im November 1929 das MoMA eröffnet. Der große Zuspruch der Besucher lassen die Sammlung und den Wunsch nach einer größeren Ausstellungsfläche wachsen, sodass das Museum of Modern Art in den ersten zehn Jahren seines Bestehens dreimal umzieht, bis es seinen heutigen Standpunkt an der 53. Straße fand.

Und auch hier unterzieht der Bau sich einer ständigen Vergrößerung: In den 1950er und 1960er Jahren erweitert der Architekt Philip Johnson das Gebäude und erstellt den beliebten »The Abby Aldrich Rockefeller Garden«. 1984 verdoppelt der argentinische Architekt César Pelli die Ausstellungsfläche bei einer umfassenden Sanierung. Und trotzdem platzt das MoMA aus allen Nähten, denn die Kunst-Sammlung wächst und wächst, sodass zwischen 2002 und 2004 die Ausstellung nach Queens verlegt wird und der japanische Architekt Yoshio Taniguchi eher einen Neubau als einen Umbau wagt: Das alte Museum of Modern Art Gebäude wird in das »The Lewis B. and Dorothy Cullman Education and Research Building« umgewandelt, dass nun die Bibliothek und alle Räume für Workshops und Auditorien aufnimmt. Auf der westlichen Seite des Grundstückes, mit dem Abby Aldrich Rockefeller Garden im Zentrum, entstand das »Peggy and David Rockefeller Building« mit einer ungeheuerlichen Ausstellungsfläche von 56.700 qm.

Die Kunst-Sammlung im Museum of Modern Art startet mit dem europäischen »Aufbruch der Moderne«, dem französischen Impressionismus (Claude Monet, Paul Cezanne, Eduard Manet) des späten 19. Jahrhunderts, seinen post-impressionistischen Ausläufern (Vincent Van Gogh, Paul Gauguin), dem pulsierenden Start ins 20. Jahrhundert mit seinen dutzenden Richtungen, dem deutschem Expressionismus (Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Oskar Kokoschka), der Wiener Secession (Gustav Klimt, Egon Schiele), dem französischen Fauvismus (Henry Matisse) und Kubismus (Pablo Picasso, George Braque) geht über den Surrealismus (Salvador Dali, Max Ernst) und den Konstruktivismus (Piet Mondrian) in die nichtformelle Kunst der Nachkriegszeit über, dem Action Painting und abstrakten Expressionismus (Jackson Pollock) und die bunte Antwort der PopArt (Roy Lichtenstein, Andy Warhol), Konzeptkunst und Realismus und und und … Neben den Meilensteinen zeitgenössischer Kunst widmet sich das Museum of Modern Art umfassend der Fotografie und der Filmkunst, bewahrt seltene Kopien früher Stummfilme und erster Tonfilme auf.