Mobile Möbel / Mobilität

Steht häufig ein Umzug in eine neue Wohnung an, sind handliche, flexibel einzusetzende Möbel und Leuchten, die ohne Bohren und langer Montage zum Einsatz bereit sind, empfehlenswert: Denn wer einmal auf der Treppe mit einem allzu großen und natürlich viel zu schwerem Möbelstück steckt, wird sich das Fluchen und Stöhnen merken, wenn es um einen neuen Möbelkauf geht. Denn statt wuchtiger Möbel gibt es heute viele leichtgewichtige Alternativen.

Fangen wir mit dem Bett im Schlafzimmer an: Wer ein steckbares oder faltbares Bett sich anlegt, muss lediglich die Matratze im Ganzen transportieren, was aber angesichts des weichen Materials meist kein Problem darstellt. Bitte Spannbetttücher von beiden Seiten umwickeln, um ein kompliziertes Reinigen der Matratze sich später nach dem Umzug zu ersparen.

Bekleidungsstücke kommen statt in einen kompliziert aufzubauenden Schrank auf einen der vielen neuen rollbaren Kleiderständer, die heute auch mit weiteren Ablagen punkten. So kann im Handumdrehen ein begehbarer Kleiderschrank in einer Nische der Wohnung eingerichtet werden. Zu viele Socken und Unterwäsche? Wäschesammler und Boxen helfen hier formschön weiter.

Selbst im Wohnzimmer sind wir entweder mit Tisch-Böcken plus loser Tischplatte oder mit einem handlichen Klapptisch und Klappstühlen unterwegs, wenn es um Essen und Trinken geht. Wer Gartenmöbel wählt, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe, denn dann sind gleich die Balkonmöbel vorhanden! Und zum Loungen? Warum nicht einen Sitzsack? Der ist flexibel einzusetzen und leicht von A nach B transportiert …

Auch im Wohnzimmer empfehlen sich Schränken modulare Regal-Systeme bzw. Modulsysteme, die erstens leichter zu zerlegen sind und zweitens statten schon viele Hersteller ihr Regal-System auch mit geschlossenen Fronten, also praktischen Schrankelementen oder zusätzlichen Türen aus. Im Übrigen, sind Leitern aller Art en vogue, die wirklich schnell nach einem Umzug wieder an eine Wand gelehnt werden können: hier als Bücherregal, dort als Kleiderständer oder Handtuchhalter.

Im Bad ist Bohren kaum angesagt – vor allem wenn nur vorübergehend in einer Mietwohnung eingerichtet wird: Wer auch nicht kleben will, weil man einfach nicht dem neumodischen Klebstoff traut, greift eben zum sich anlehnenden Handtuchhalter und freistehendem WC-Butler. Ohnehin sind sowohl im Bad als auch im Flur sogenannte Anstellmöbel oder Anlehnmöbel die beste Erfindung!

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