Messing

Schon im antiken Griechenland ist der typische goldgelbe Farbton vom Messing bekannt. Aber erst die Römer entwickeln ein großmaßstäbliches Verarbeitungsverfahren der KupferZink-Legierung. Zwar ist Messing im Gegensatz zur Bronze nicht härter, sondern eher etwas weicher, lässt sich aber nicht von magnetischen Feldern beeinflussen und schlägt auch keine Funken. Letzteres ist entscheidend für die frühzeitliche Verwendung zur Herstellung von Werkzeugen. Heutzutage wird Messing als Gussmessing mit 37% Zink- und 63% Kupferanteil verwendet. Um die Patina einer dunkleren Oxidationsschicht zu verhindern, werden Accessoires gerne mit einem farblosen Lack versehen. Zur Verwendung im Bad – vom Handtuchhalter bis zum Toilettenpapierhalter – wird das Messing mit einer langlebig schützenden Verchromung oder Vernickelung versehen.

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