Marmor

Schon die gehobene Gesellschaft in der Antike liebten ihre Einrichtung mit feinem Marmor auszustatten: Es ist wohl der besondere Glanz der meist hübsch groß gewachsenen Kristalle im Gestein wie Calcit, Dolomit oder Aragonit. Marmor ist ein metamorphes Gestein, das heißt, seine grobkörnige Mineralstruktur ist unter Druck und Hitze im Erdinneren aus einem ganz gewöhnlichen im Meer abgelagerten Kalkstein, zum Beispiel die zum Tauchen so beliebten Korallenriffe, entstanden. Marmor hat viele Gesichter – wie der Pino Beistelltisch von Jan Kurtz eindrucksvoll beweist: von weißem Carrera über grünem Guatemala und schwarz-weißem Marquina bis zum braunen Emperador. Marmor hat viele Gesichter – wie der Pino Beistelltisch von Jan Kurtz eindrucksvoll beweist: von weißem Carrera über grünem Guatemala und schwarz-weißem Marquina bis zum braunen Emperador. Wer sich die unterschiedlichen Möglichkeiten der Entstehung der Kalksteine vorstellen kann, ahnt, dass es wohl auch eine riesige Varietät an Schmucksteinen geben muss. In unschuldigem Weiß tritt der berühmte »Carrera Marmor« aus Italien auf, dem sowohl vom griechischen »Naxos« als auch vom türkischen »Marmara« die Stirn bietet. Andere treten mit auffallenden Schlieren auf, lassen eventuelle versteinerte Muscheln und Schnecken noch erahnen. Wie auch immer benannt: Marmor lässt sich aufgrund seiner festen kristallinen Struktur und hohen Dichte gut in Scheiben schneiden. Glatt poliert erfreuen sie uns als strapazierfähige Platte von Tischen, Couch- und Beistelltischen, gerne auch als Küchenwerkzeuge wie Mörser – sowohl Schale als auch Pistill – sowie Türgriffe von Schränken, Füße von Leuchten, Garderobenhaken oder Kerzenständer.