LED

Drei Großbuchstaben, die im neuen Jahrtausend die Sicht auf das Licht veränderten, stehen für lichtemittierende Diode (engl. Light Emitting Diode) oder Leuchtdiode. Fließt ein elektrischer Strom durch diesen Halbleiterkristall in Durchlassrichtung strahlt er Licht ab. Schon in den 1970er Jahren im Wecker als Digitalanzeige verbaut, revolutioniert die Leuchtdiode ab 2000 den Aufbau der Leuchten. Denn die kleinen Elemente werden fast ohne Einbautiefe verbaut und lassen sich als Lichtbänder im Kleiderschrank, hinter Verkleidungen, sogar auf Metallrahmen verwenden. Überdies sind sie effektiver als alle Leuchtmittel-Vorgänger, rangieren in der A++ bis A Klasse der Energieeffizienzklassen. Aber nicht nur in der Form sind Leuchtdioden äußerst wandlungsfähig: Sie reichen von der romantischen Gartenleuchte bis hin zur hellen Schreibtischlampe, je nachdem wie hell oder hoch ihr Lumen-Bereich, wie warm oder kalt ihre Kelvin-Auswahl oder ihr CRI-Farbwiedergabeindex eingestellt wird.

Neben den fest verbauten, äußerst langlebigen LEDs kommen in den letzten Jahren immer mehr Retrofit-Leuchtmittel in diversen Fassungen auf den Markt: Sie imitieren äußerlich eine Glühlampe, weisen aber innen die neue Lichttechnik in ansprechender Form der LEDs auf. Mit diesem kleinen Trick werden auch alte Leuchten-Schätzchen mit einer neuen LED fit für die verordnete Energiewende!