Kolonialstil

Unter Kolonialstil werden gewöhnlich historische Baustile der Europäer zusammengefasst, die aus ihrem ehemaligen Besitz in Übersee mehr oder minder originäre Stilmittel aufnehmen:

Waren in den 1970er und 1980er Jahren noch Möbel aus Indien und Afrika gefragt, hat sich heutzutage dieser Stil in Fragen der Einrichtung geändert, sagen wir eher – geweitet: Denn statt dunkler Holzmöbel mit kräftigen Scharnieren, auffälligem Bambus Rohr plus dunkelbrauner bis dunkelgrüner Gewandung sieht der Kolonialstil heute wesentlich luftiger und leichter aus. Das ewige Weiß zieht auch hier seine Kreise, bildet die Grundfarbe der Einrichtung. Und statt dunklem Dschungel ist eher die Weite der Sahara gefragt!

Naturmaterialien von Massivholz bis Naturfaser werden fröhlich miteinander kombiniert: Geflochtene Körbe treffen auf hölzerne Schalen, lässige Lounge-Sessel auf natürliche BeistelltischeLeder auf Webteppiche aus Naturfasern wie Jute und Hanf, Wiener Geflecht auf tierische Grafikdrucke wie Leopardenmuster. Mit diesen Empfehlungen lässt sich der neue Kolonialstil locker zu Hause umsetzen: Wir empfehlen Ihnen auf moderne Anlehnmöbel und Klappmöbel zu setzen. So lässt sich das moderne Nomadentum per Umzug von einer Stadt zur nächsten zu ziehen, mit einem ganz und gar bewährtem Einrichtungsstil wunderbar kombinieren!