Dimmer

Wer mag schon immer das volle Licht im Zimmer genießen? Mal ein bisschen mehr Licht zum genauer Schauen, Arbeiten oder Werkeln, mal ein bisschen schummrige Beleuchtung für einen gemütlichen Abend – schnell wird in solchen Fällen ein Dimmer als Wandschalter empfohlen, da die zentrale Beleuchtung meist über Pendelleuchten, Decken- oder Wandleuchten verläuft. Was aber in Zeiten der »Glühlampe« ein einfacher Ohmscher Widerstand (Abkürzung »R« für engl. »resistance«) als Dimmer war, ist heute in Zeiten verschiedener Leuchtmittel komplizierter:

Läuft ein Halogen Leuchtmittel als Retrofit mit gewöhnlicher E27 oder E14 Fassung, ist ein klassischer Ohmscher Widerstand (»R«) vonnöten. Kommen allerdings Niedervolt Fassungen (G9, GY6.35 usw.) ins Spiel, sind Phasenanschnittsdimmer (»L-Type« oder »LS«, engl. für »leading«) erforderlich. Ein Phasenanschnittsdimmer (»L-Type« oder »LS«) regelt die Lichtintensität per induktive Lasten, setzt also die Leistung für konventionelle Trafos mit magnetischer Spule und somit die Lichtintensität von Niedervolt-Leuchten herab. Ist dagegen ein elektronischer Trafo in den Leuchten verbaut – wie es bei modernen LED Pendelleuchten, Decken- oder Wandleuchten der Fall ist – muss ein Phasenabschnittsdimmer (»C-Type« oder »CS«, engl. für »capacity«) verwendet werden. Ein Phasenabschnittsdimmer (»C-Type« oder »CS«) reduziert die Lichtintensität elektrisch mittels kapazitiver Lasten. Zu verwirrend die verschiedenen Dimmer? Wir empfehlen in einer komplexen Lage der Beleuchtung lieber auf einen Elektriker zurückzugreifen, um sicher in Sachen Strom und Leuchten zu gehen.